Mehrere Verwundbarkeiten wurden im QEMU-Prozessor-Emulator entdeckt, was
zur Ausführung beliebigen Codes oder einer Diensteverweigerung (denial of
service
) führen kann. Das Common Vulnerabilities and
Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden Probleme:
Tavis Ormandy entdeckte, dass eine Speicherverwaltungsroutine des Cirrus-Video-Treibers unzureichende Tests der Schranken durchführt, was die Ausführung beliebigen Codes durch einen Heap-Überlauf ermöglicht.
Tavis Ormandy entdeckte, dass der NE2000-Netzwerk-Treiber und der Socket-Code unzureichende Eingabeüberprüfungen durchführt, was die Ausführung beliebigen Codes durch einen Heap-Überlauf ermöglicht.
Tavis Ormandy entdeckte, dass der Befehl icebp
dazu missbraucht
werden kann, die Emulation zu beenden, was zu einer Diensteverweigerung
führt.
Tavis Ormandy entdeckte, dass der NE2000-Netzwerk-Treiber und der Socket-Code unzureichende Eingabeüberprüfungen durchführt, was die Ausführung beliebigen Codes durch einen Heap-Überlauf ermöglicht.
Tavis Ormandy entdeckte, dass der Befehl aam
dazu missbraucht
werden kann, die Emulation zum Absturz zu bringen, indem durch Null
dividiert wird, was zu einer Diensteverweigerung führt.
Für die alte Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 0.6.1+20050407-1sarge1 behoben.
Für die Stable-Distribution (Etch) wurden diese Probleme in Version 0.8.2-4etch1 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) werden diese Probleme bald behoben sein.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre qemu-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.